Einfach und Unkompliziert: Plastik sparen im Alltag

Geposted von Dominik Senn am

Plastik reduzieren in kleinen Schritten
Wie wir im Post «Bambus, Karton & Co» geschrieben haben, ist Plastik ein enormes Problem für unsere Umwelt. Aus dem Alltag ist Plastik kaum wegzudenken. Sei es in der Küche, im Badezimmer, unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen. Überall begegnen wir Plastikverpackungen und Kunststoffmaterialien, meist unbewusst. Mit unserer Zahnbürste versuchen wir dir eine alternative Lösung im Alltag zu bieten, welche einfach und bequem umsetzbar ist.

Du hast die Zahnbürste aus Bambus? – Ein guter erster Schritt! Nun fragst du dich vielleicht, wie du deinen Plastikverbrauch und die damit verbundene Umweltbelastung weiter reduzieren kannst. Wir zeigen dir Ideen und Alternativen, mit denen du Plastik im Alltag sehr einfach einsparen kannst, also ohne dass es für dich einen grösseren Mehraufwand darstellt. Nach wenigen Tagen wirst du das gar nicht mehr merken. 
Aber wie geht das?

Wechsle von Wegwerfprodukten zu Wiederverwendbaren:
  • Benutze deine eigene Wasserflasche aus Glas oder aus Edelstahl. Dadurch sparst du dir nicht nur Geld, es sieht auch besser aus. Ausserdem ist unser Schweizer Trinkwasser ebenso gesund wie das abgefüllte Mineralwasser!
  • Für die Mittagspause nimmst du dein eigenes Besteck und Behälter mit. So musst du nicht auf das feine Essen im Thai Take Away verzichten. Du wirst erstaunt sein, wie viele Take-Aways diese Gewohnheit von dir schätzen werden – oft kriegst du auch Vergünstigungen.
  • Für deinen täglichen Coffee to go bieten viele Cafés bereits die Option an, einen eigenen, verschliessbaren (Thermo-)Becher mitzubringen. Auch hier bekommst du dafür oft einen kleinen Rabatt. Win win, würden wir sagen!

Wiederverwendbare Wasserflasche

Plastikfrei(er) einkaufen:
  • Ganz einfach, nimm deine eigene Tasche oder deinen Rucksack mit und verzichte auf die Plastiktasche, welche zuhause sowieso nur in einer Schublade verstauben oder im Mülleimer enden wird.
  • Achte darauf, Produkte in Glasflaschen oder Glasbehältern zu kaufen, wie beispielsweise Öl, Essig oder Jogurt. Das Glas kannst du recyceln, die Plastikverpackung oft nicht.
  • Kaufe Früchte und Gemüse lose oder verwende dazu wiederverwendbare Stoffbeutel.

Du willst noch weiter gehen?

  • Dann sieh dich um nach sogenannten Unverpackt-Läden. Du kannst dort deine eigenen Behälter (Konfitüren-, Gurkengläser) mitnehmen und die verpackungslosen Produkte - wie Reis oder Nudeln - direkt selber abfüllen. Dabei kannst du die Mengen nach deinen eigenen Vorstellungen bestimmen.
  • Oder geh auf den Wochenmarkt. Dort bekommst du frisches lokales Gemüse, welches von Bauern aus der Gegend angebaut wurde. Du unterstützt damit nicht nur Schweizer Produzenten, die Gemüse und Früchte haben auch keine langen Transportweg hinter sich.

Wochenmarkt


Im Badezimmer:

  • Achte beim Einkauf von Kosmetik auf den oft enthaltenen Mikroplastik. Das sind Kunststoffteilchen, welche man oft in Duschgels, Zahnpasta, Lotion, Deos und auch in Waschmitteln findet. Sie werden als Bindemittel und für den Reinigungseffekt beigefügt. Mikroplastik ist ein grosses Problem in den Schweizer Gewässern, da diese durch das Abwasser in unseren Wasserkreislauf kommen. Setzte stattdessen auf Naturkosmetik, denn diese ist besser für dich und die Umwelt.
    Wenn du dir bei einem Produkt nicht sicher bist, überprüfe es mit einer der gängigen Apps (CodeCheck oder Beat The Microbead). Diese helfen dir, Mikroplastik und andere problematischen Inhaltsstoffe zu umgehen.
  • Natürlich empfehlen wir dir hier auch unsere nachhaltige Zahnbürste aus Bambus als Alternative zur herkömmlichen Plastikzahnbürste. Unsere Zahnbürste ist biologisch abbaubar (kompostierbar) und kommt in einer recycelten Kartonverpackung. Zudem spenden wir pro verkaufter Zahnbürste 10 Rappen für den weltweiten Klimaschutz. Das macht also dreifach Sinn.

Zahnbürste substainable


Plastik und Abfall sammeln:
  • Wenn du in der Natur unterwegs bist, sammle den herumliegenden Plastikabfall auf und entsorge ihn. So gewinnst du einige Karmapunkte und schützt so andere Lebewesen davor, dass sie den Plastik mit ihrer Nahrung verwechseln. Hast du gewusst, dass Plastik mehrere Jahrhunderte braucht, bis dieser sich zersetzt hat?

 

Noch was?
Du willst noch mehr wissen und dich tiefer mit der Materie befassen? Dann können wir dir die Dokumentation A Plastic Ocean (2016) ans Herz legen. Du findest sie ganz einfach auf Netflix.

Der Film begleitet den Journalisten Craig Lesson auf der Suche nach einem Blauwal. Dabei stösst er auf Plastikabfall im Meer. Gemeinsam mit seinem Team und Fachleuten beginnt er den Zustand der verschiedenen Weltmeere zu untersuchen. Die Dokumentation zeigt das Ausmass der Verschmutzung und der Plastikberge eindrucksvoll auf. Es werden Lösungsansätze erforscht, welche der Verschmutzung der Meere entgegenwirken sollen und aufgezeigt, wie jedes Individuum dazu beitragen kann. 

Zum Schluss
Ganz ohne Plastik im Alltag auszukommen ist beinahe unmöglich. Wichtig ist jedoch, dass wir alle einen bewussteren Umgang mit Plastikprodukten entwickeln. Mit kleinen Konsumveränderungen wie einer wiederverwendbaren Wasserflasche und unserer Zahnbürste aus Bambus, setzt du ein gutes Zeichen und hilfst so, mit kleinen Schritten den Plastikkonsum zu reduzieren!

Wenn du magst kannst du diesen Blogpost auch gerne teilen, und damit das Bewusstsein fördern, dass es bereits heute viele Alternativen zu Plastik gibt! Wie immer freuen wir uns natürlich auch über Kommentare. 

Und wenn du irgendwelche Ideen oder Anmerkungen hast, melde dich bei uns! Wir freuen uns darüber.

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